Fotoworkshop Landschaftsfotografie

Foto: Walther Kunkl

Workshop Landschaftsfotografie – SG-Stern Rastatt Sparte Fotografie

Am 10.03.2018 fand ein Workshop zum Thema „Landschaftsfotografie“ im Monbachtal bei Bad Liebezell statt. Die sechs durch die SG-Stern ausgeschriebenen Plätze waren Ruckzuck ausgebucht.
Los ging es gegen 6:30 Uhr in Rastatt, in Gernsbach stiegen die letzten Teilnehmer zu.
Gegen 8 Uhr trafen wir uns mit dem Natur- und Tierfotografen Stefan Betz, unserem Workshopleiter.
Nach kurzer Begrüßung und Ausrüstungscheck ging es auch gleich los ins wilde Monbachtal.
An den gewählten Fotospots erklärte Stefan Betz die jeweilige Situation und gab uns kleine Aufgaben. Diese wurden dann in Eigenregie umgesetzt. Reihum wurde jeder vom Workshopleiter besucht und betreut. Es wurden Bilder gesichtet und Optimierungen der Technik sowie des Bildaufbaus ersonnen und umgesetzt. Da die Teilnehmer teils weit verstreut waren machte Stefan an diesem Tag ganz schön Strecke.
Wasserfälle, ruhige Passagen, unterspülte Felsläufe, Moosbewachsene Felsen, Steine und stehende, umgefallene oder entwurzelte Bäume so weit das Auge reicht. Eindrücke über Eindrücke.
Als wir weit genug ins Monbachtal hineingewandert waren, gab Stefan uns noch Infos zu nützlichen Apps und sinnvollem Sicherheitsequipment die bei keinem Natur- und Landschaftsfotografen oder Wanderer im Gepäck fehlen sollten.
Man merkt dass Stefan Betz liebt was er tut und sein Wissen gerne weitergibt. Den Tag haben alle Teilnehmer sehr genossen. Es wurde viel gelacht, fotografiert und gelernt.

Text: Mathias Nees


Ausfahrt zum ganzjähriger Fotowettbewerb "Burgen und Schlösser"

(Text: Anke Parlow, Bilder: Mathias Nees) Bei bestem sonnigem Wetter trafen sich sechs motivierte Fotobegeisterte am Samstag 14.10.17 früh morgens zur Abfahrt ins schöne Schwabenland. Ziel sollte an diesem Samstag Burg Hohenzollern im Kreis Hechingen sein, um sich dort mit zwei weiteren Fotografen zu treffen.
Nach einer zügigen Fahrt, legte man kurz vor dem Ziel eine kleine Kaffeepause ein, bevor es endgültig zum Besucherparkplatz unterhalb der Burg ging. Ganz nach dem Motto "Da wir ja ein Sportverein sind" verschmähten wir den Shuttlebus und begaben uns mit voller Ausrüstung auf den angeblich 25- minütigen Aufstieg zum Eingang der Burg.
Einige von uns waren sich sicher am nächsten Tag Muskelkater zu haben. Und sie sollten Recht behalten. Da keine Führungen angeboten wurden, beschlossen wir die Burg selbst zu erkunden und uns um 13 Uhr im Burghof wieder zu treffen.
Das Burginnere durfte man nur mit Filzpantoffeln betreten. Also polierten wir sozusagen die Holzböden, während wir von Raum zu Raum schlitterten. Wir besichtigten Schatzkammer, Kasematten und Kapellen. Fotografieren war währenddessen nicht erlaubt. Deshalb mussten wir uns mit Burghöfen und Außenansichten begnügen.
Nach einer kurzen Pause im Burgbiergarten begaben wir uns wieder gegen 14 Uhr an den viel angenehmeren Abstieg zum Parkplatz. Da es noch nicht so spät war, entschieden wir uns die Universitätsstadt Tübingen und seine Altstadt zu besuchen. Auf dem Weg nach Tübingen legten wir nochmal ein Zwischenstopp weiter unterhalb der Burg ein, um das Gruppenfoto und die Burg im Ganzen zu fotografieren. In Tübingen ließen wir am Neckar den Tag ausklingen. Gut gestärkt trat man den Heimweg gegen halb sechs an. Alles in allem ein netter Ausflug mit sonnigen Wetter, leider mit weniger Motiven für den Wettbewerb als erwartet.


Ausflug zum German Cup der Ballonfahrer in Pforzheim am 23.09.2017

(Text und Bilder: Thorsten Fuchs) Am Samstag den 23.09.2017 brachen sieben Mitglieder der SG Stern Sparte Fotografie in aller Herrgottsfrühe zum German Cup der Ballonfahrer in Pforzheim auf. Taktisch gut aufgeteilt war ein Teil der Gruppe beim Briefing der Piloten anwesend, während der andere Teil am Startplatz auf dem Buckenberg Ausschau nach Vertretern des Orga Teams Ausschau hielt. Der Nordwind allerdings verhinderte -wie auch später am Tag- einen Start auf dem Buckenberg. Zu groß war die Gefahr für die Ballonpiloten, nach Süden in den Landeplatz-armen Schwarzwald abzutreiben. Daher wurde der Start kurzerhand nördlich von Pforzheim in die Umgebung des Ortes Ölbronn verlegt. Dank guter Vernetzung über Messenger konnte die Gruppe am vermeintlichen Startplatz die Nachricht auch an andere Zuschauer streuen, um sich dann in bester Paparazzi Manier auf die Jagd nach startenden Ballons im nördlichen Pforzheimer Umland zu machen. Bei aufgehender Sonne und leichtem Bodennebel konnten dann endlich auch die ersten stimmungsvollen Bilder von startenden Ballons geschossen werden.
Die anfallende Pausenzeit bis zum Start der nächsten Wettfahrt nutzten die Mitglieder entweder mit einem Besuch im Pforzheimer Gasometer, in dem eine 360 Grad Video Installation des alten Roms zu bestaunen war, oder statteten dem Kloster im nahegelegenen Maulbronn einen fotografischen Kurzbesuch ab.
Gegen Mittag traf sich das komplette Ausflugsteam dann wieder auf dem Startplatz, um dem Rahmenprogramm des German Cup beizuwohnen. Zuerst stand eine Ballon Hüllen Begehung auf dem Programm. Bei strahlendem Sonnenschein fühlte man sich in der haushohen Ballonhülle wie in einer gigantischen Softbox. Selbstredend konnten auch hier interessante Bilder gemacht werden.
Begleitet von Radiomoderatoren, guter Musik, Gleitschirmfliegern und zahlreichen Miniatur- und Show-Ballons verging der Nachmittag wie im Flug und der erste Höhepunkt des Tages stand an: Die Landung der Wettbewerbs Ballone auf dem Wiesengelände des Buckenbergs. Trotz Nordwind -und wieder verlegtem Start- konnten etliche Ballonfahrer auf dem Wiesengelände landen. Diese Leistung war besonders imposant, da man die Ballone von weitem über den Pforzheimer Horizont gleiten sah und selbst niemals damit rechnen würde, dass die Ballonfahrer mit ihren beschränkten Steuerungsmöglichkeiten diese Wiese treffen könnten.
Die Sonne ging langsam unter und der heimliche Höhepunkt des Tages kam immer näher: das Ballonglühen der Cup Piloten. Zu groovender Musik befeuerten die auf dem Boden befestigten Ballone, sowohl große als auch die Miniaturballons, ihre Hüllen mit brennendem Gas und ließen diese vor einem Pforzheimer Nachtpanorama immer wieder aufglühen.
Mit diesen wunderbaren Eindrücken endete ein langer, aber durchaus kurzweiliger und abwechslungsreicher Ausflug. Mit etlichen Gigabyte „Beute“ im Gepäck fuhr das erschöpfte Foto Team dann wieder ins heimische Rastatter Umland.
Ein besonderer Dank gilt den Organisatoren des Ausfluges, den unkomplizierten, sympathischen Teilnehmern und natürlich unserem Verein für das Bereitstellen des Autos und den Zuschuss zu den Startgebühren.


Sparte Foto bei den ECSG in Gent

Dieses Jahr fanden vom 21.06. bis 25.06. die „European Company Sports Games“ im belgischen Gent statt.
Etwa 5000 Personen nahmen an Wettbewerben in 23 Sportarten teil. Eine Gruppe von 8 Fotograf(innen) der SG-Stern Rastatt, Sparte Fotografie, begleitete das Event dokumentarisch.
Die brütende Hitze machte nicht nur den Sportlern, sondern auch dem Fototeam zu schaffen. Aus eigener Erfahrung können wir mitteilen, dass es kein Vergnügen ist bei Temperaturen jenseits der 33 Grad C einen längeren Zeitraum auf einer Tartanbahn in der prallen Sonne zu liegen um Weitsprung ins rechte (Foto-)Licht zu rücken. Durchgegart von allen Seiten. Aber hey, was tut man nicht alles für ein gutes Bild?
Voller Engagement haben die Rastatter(innen) sich Beach-Volleyball, Tennis, Squash, Schwimmen, Basketball, Weitsprung, Kugelstoßen, Hochsprung, div. Laufdisziplinen und vielem mehr gewidmet. Leider war es wegen Zeitmangel und den Fahrwegen zwischen den Wettbewerbsorten nicht möglich alle Sportarten abzulichten.
Da auch mehrere Sparten und Standorte der SG-Stern vertreten waren, konnten so neue Kontakte geknüpft und alte vertieft werden. Selbstredend dass den „eigenen Leuten“ fotografisch besondere Aufmerksamkeit gewidmet wurde soweit dies möglich war.
Neben Auftakt- und Abschlussveranstaltung sowie den sportlichen Wettbewerben gab es dennoch Gelegenheit die eine oder andere Sehenswürdigkeit Gents zu besichtigen (und natürlich auch abzulichten). Hier stellten die Rastatter fest dass Gent eine wundervolle mittelalterliche Stadt ist die auch touristisch sehr viel zu bieten hat.
Alles in allem eine runde Sache.
ecsgghent2017.be/de/european-company-sport-games/


Fotowettbewerb Greifvögel

(Bericht und Bilder: Stephan Schneider) Am Samstag, den 13.05.2017 trafen sich 11 Fotografen am Parkplatz P + M in Rauental.
Das Ziel war die Falknerei Ruchlak in Löffingen mit Zwischenstopp in Donaueschingen.
Um 08:00 war Abfahrt und man kam gegen 10:00 in Donaueschingen an. Am Ortseingang wurden auf einem Bus- und PKW-Parkplatz die Fahrzeuge abgestellt und dann ging’s zu Fuß in die Stadt. Am Verkaufsstand der Klasse 7a der Realschule wurde eine kurze Pause bei Kaffee und Kuchen eingelegt. Frisch gestärkt ging es jetzt zu Fuß weiter in den Fürstlich Fürstenbergischen Park.
Für das fotografische WarmUp standen Schwäne und Enten, jeweils mit und ohne Nachwuchs als Models zum "Einschießen" zur Verfügung.
Nach dem Mittagessen im Fürstenbergischen Bräustüble fuhr man weiter in die Falknerei nach Löffingen.
Herr Ruchlak zeigte hier einige seiner Tiere wie Weißkopfseeadler, Steinadler, Eule, Rotschwanzbussard, Falke, Turmfalke und andere. Es wurde das Flug- und Jagdverhalten erklärt und für die Flugvorführungen erhielten die Vögel ihr Futter. Angeboten wurden tote Küken, die entweder vom Falkner in der Hand gehalten wurden (mit Handschuh) oder auf einer an einem Seil befestigten Vogelattrappe festgebunden waren. Die Attrappe wurde vom Falkner kreisend herum geschwungen, so dass ein Falke dies als Beute interpretierte und sich darauf stürzte. Das erbeutete Küken wurde vollständig aufgefressen, also mit Fleisch, Federn und Knochen. Die unverdaulichen Reste werden dann wieder als Gewölle ausgewürgt.
Man konnte die Tiere recht gut fotografieren solange sie relativ ruhig auf ihren Ansitzstangen bzw. Plätzen saßen. Bei den zahlreichen Flugvorführungen wurde es jedoch deutlich schwerer, da gerade Falken eine beachtliche Fluggeschwindigkeit erreichen und das Anvisieren nicht so einfach war.
Trotzdem gelangen interessante Aufnahmen von Greifvögeln aus allen möglichen Richtungen und Winkeln. Bei sonnigem Wetter endete gegen 17:00 das Fotoshooting und man machte sich wieder auf den Heimweg.
Jetzt muss noch die „Beute“ durchgesehen und bearbeitet werden.

Bild: Attila Jonas

Teilnahme am „3. Fotomarathon Karlsruhe“

Mathias Nees
Mathias Nees

[Text und Bild: Mathias Nees] Auch in diesem Jahr nahmen wieder einige Mitglieder der SG-Stern Rastatt, Sparte Fotografie, am Fotomarathon Karlsruhe (#FMK17) teil.Am 08-04.2017 galt es, innerhalb von 9 Stunden insgesamt 10 Aufgaben fotografisch zu umzusetzen und fristgerecht die beiden Zwischenstationen sowie das Ziel zu erreichen. Die Aufgaben trugen das Motto: „Karlsruhe in 3 Akte“ und lauteten:

Etappe 1:
• 3, 2, 1. Meins
• 3 Engel für Charlie
• Aller guten Dinge sind 3

Etappe 2:
• 3 Damen vom Grill
• 3x3
• 3 Käsehoch
• 3 Meter gegen den Wind riechen

Etappe 3:
• Nicht bis 3 zählen können
• 3 Fragezeichen
• 3 Kreuze machen

Nach kurzem Brainstorming (und Haare-Raufen) ging es auch schon rasant durch Karlsruhe, immer nach dem geeigneten Motiv Ausschau haltend. Dass das Regelwerk es verlangte die Bilder in der Reihenfolge der Aufgabenstellung zu fotografieren machte die Sache nicht leichter. Abends waren alle Aufgaben abgearbeitet, die Wettbewerbsbilder als JPG-Dateien direkt von der Kamerakarte abgegeben und die Teilnehmer erschöpft.
Jetzt sind alle auf die Vernissage am 25.04.2017 in den Räumen von Lichtwert e. V. in Karlsruhe gespannt und freuen sich bereits auf #FMK18


Rastatter Fotografen der SG Stern stellen aus

Mathias Nees
Mathias Nees

[Tanja Plusczok] Unter dem Titel „Landschaft und Panorama“ ist ab dem 5. Februar 2017 eine Ausstellung der Sparte Fotografie der SG Stern Rastatt zu sehen. In den Räumen des Lokals Schnick Schnack in Niederbühl werden Impressionen einer Fotoreise ins Berchtesgadener Land gezeigt. Die Fotografen präsentieren beeindruckende Bergpanoramen, märchenhafte Seen und prächtige Schneelandschaften.
Den Auftakt der mehrwöchigen Ausstellung bildet eine Vernissage, die am 5. Februar 2017 ab 10 Uhr im Rahmen des Sonntags-Brunch im Schnick Schnack stattfindet. Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen.
Die Sparte Fotografie der SG Stern Rastatt besteht aus über 60 Fotobegeisterten. Neben zahlreichen Workshops, Events und Fotowettbewerben treffen sich die Spartenmitglieder regelmäßig zum gemeinsamen Austausch.
Da der Sonntags-Brunch stets gut besucht ist, empfiehlt sich eine Tischreservierung unter 07222/820210.


Segwaytour mit Pavel Kaplun durch Baden-Baden

Foto: Pavel Kaplun

(Text: Martina Jonas) Bei strahlendem Wetter und kurzer Einweisung des kompetenten City-Seg-Teams, starteten wir 7 Teilnehmer der ersten Tour noch leicht unsicher auf den Segways unseren Weg. Schon auf den ersten Metern war der Spaß nicht zu leugnen. Pavel Kaplun, Fotograf und –künstler aber auch –trainer, lenkte unseren Blick auf die Stuckengel, die sich in der Sonne am alten Bahnhof in Baden-Baden aalten. An einer für Pavel inspirierenden Stelle, nahe der Dr. Dengler Klinik, strahlte die Sonne durch das Herbstlaub hindurch und die Farben leuchteten genauso herrlich, wie am Tor des Schlosses Solms, das sich beeindruckend in die bunte Landschaft einfügte. Ob am Kurhaus oder in der Innenstadt, beim Hotel Hirsch – Pavel verstand es immer neue Blickwinkel und Fototricks zu finden. Er gab Tipps zur Kameraeinstellung und trug dazu bei, eine entspannte, humorvolle Atmosphäre zu verbreiten. Nach einem Gruppenfoto vor dem dampfenden Brunnen der Caracalla Therme, fand die Tour schon ihr Ende und die zweite Stern Gruppe begrüßte uns am Treffpunkt schon erwartungsvoll. Fazit: I like!!!


Sparte Fotografie zeigt Ausdauer

(Text und Bild: Mathias Nees) Am 02. April 2016 nahmen vier Mitglieder der SG-Stern Rastatt, Sparte Fotografie, am Fotomarathon in Karlsruhe teil. Es waren innerhalb von 9 Stunden insgesamt zehn Aufgaben fotografisch umzusetzen. Die Themen wurden erst während der Veranstaltung bekannt gegeben.
Beginn war um 9 Uhr in den Räumen von Lichtwert e. V. bei der Hoepfner-Brauerei.
Nachdem Thomas Adorff, einer der Organisatoren, nochmals die Regeln erklärt, das Oberthema „Karlsruhe...“bekannt gegeben und den diesjährigen Fotomarathon eröffnet hatte, ging es um 10 Uhr auch schon los.
Bis 13 Uhr mussten die Themen „... brüht auf“, „... dreht ab“ und „--- baggert an“ umgesetzt werden.
Der erste Checkpoint war am ZKM, dort ging es mit „... treibt an“, „... nimmt auf“, „... Wetter wie im Urwald“ und „... fährt ab“ weiter.
Um 16 Uhr gab am Tollhaus die letzten Themen „... feiert Feste“, „... schenkt ein“ und „... leuchtet heim“. Um 19 Uhr mussten, erneut in den Räumen von Lichtwert e. V. die zehn, in der korrekten Reihenfolge aufgenommen, Wettberbsbilder „out of cam“ (also ohne Bearbeitung) abgegeben werden.
Die Bekanntgabe der Platzierungen findet am 12. Mai statt.
Den Abend ließen die vier wackeren Recken bei einem gemeinsamen Abendessen im Sparten-Stammlokal „Schnick-Schnack“ ausklingen.
Der Tag war lang, anstrengend und fotografisch sehr anspruchsvoll - aber der Aufwand hat sich für ein solch einmaliges Erlebnis zweifelsohne gelohnt.


Fotowettbewerb "lost place" in Berlin

(Christian Blesinger) In der Nacht von Donnerstag auf Freitag machten wir uns zu viert auf den Weg nach Berlin. Wir erreichten die Hauptstadt gegen 6.00 Uhr morgens. Nach einem kleinen Nickerchen im Auto von 2 Stunden in halbliegender Position checkten wir im Hotel ein, richteten unsere Kameras, Objektive und Taschenlampen und schon ging es los zu unserer ersten Tour zum Olympischen Dorf, welches 10 Kilometer westlich von Berlin liegt. Dieses Sportlerdorf wurde für ca. 4000 Athleten der XI. Olympischen Sommerspiele von 1936 errichtet. Im Anschluss an das Sportereignis dienten die Gebäude als Kaserne der Wehrmacht, später als Lazarett. Nach dem 2. Weltkrieg nutzten Einheiten der sowjetischen Streitkräfte das Gelände. Wir fotografierten uns zuerst durch die Turnhalle, das imposante Speisehaus der Nationen, das Hindenburghaus sowie die Schwimmhalle. Die Zeit verging im Fluge und schon waren die Speicherkarten mit den ersten Aufnahmen gefüllt. Am Abend trafen wir uns dann mit einigen Berliner Kollegen der Sparte Fotografie zu einem gemütlichen und unterhaltsamen Abend im „Royal“, einem Lokal ganz im Stil der 50er/60er Jahre – passend ausgesucht zu unserem Fotothema Lost Places. Es wird gemunkelt, dass dem einen oder anderen Fotografen die kleinen scharfen „Mexikaner“, ein Spezialgetränk des Hauses, am nächsten Morgen doch zu schaffen gemacht haben. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an die Foto-Kollegen aus Berlin für diesen tollen Abend!

Am frühen Samstagmorgen fuhren wir dann zu einer verfallenen Lungenheilanstalt am Ostufer des Grabowsee, gut versteckt in einem Kiefernwald. Die zivile Nutzung fand im 2. Weltkrieg jäh sein Ende. Es zog die Wehrmacht ein, danach die Rote Armee. Seit den 90er Jahren liegt das Anwesen brach. Wir tauchten für 7 Stunden in den verfallenen Gemäuern mit bröckelndem Putz und zerborstenen Fenstern unter, stiegen über Schutt und Scherben, um DAS ultimative Foto für den Wettbewerb zu schießen. Selbst vor dunklen Kellern und maroden Treppenhäusern wurde nicht Halt gemacht. Die Totenstille und tropfenden Decken sorgten öfters für einen Gruselfaktor. Die fotografischen Ergebnisse entschädigten uns aber schnell. Auch Lichtmalerei wurde eingesetzt, um die verlassenen Räume und Gegenstände ins richtige Licht zu setzen. Zwischendurch wurden wir durch den Veranstalter mit warmen Würsten und Getränken versorgt. Mit vollgeladenen Speicherkarten und geleerten Akkus traten wir gegen 17.00 h wieder die Rückreise ins Hotel an. Nach kurzer Verschnaufpause ging es dann aber gleich wieder los um Berlin bei Nacht zu fotografieren. Natürlich durften Reichstag, Kanzleramt, Hauptbahnhof und Brandenburger Tor sowie das Sony-Center nicht fehlen.
…. Und da wir jetzt so richtig im Fotofieber waren, wurde noch spontan eine Tour durch die alte Fleischfabrik und Bäckerei gebucht. Punkt 11.00 h am Sonntag zogen wir durch verweiste Treppenhäuser und gekachelte Hallen und hielten alles Interessante und Kuriose auf unseren Speicherkarten fest. Der Betrieb der Fleischerei wurde vor 25 Jahren eingestellt, aber es riecht noch heute nach geräuchertem Fleisch. Auch Streetart-Künstler zeigen hier was sie können.
Gegen 23.30 h trafen wir dann müde wieder in Rastatt ein.
Zum Schluss bleibt noch zu erwähnen, dass während dieser Kurzreise Würste, zubereitet in unterschiedlichster Form, zu unserem Hauptnahrungsmittel wurden. Diese Spezialität wird nun aus gegebenem Anlass in den nächsten Wochen von unserem Speiseplan ersatzlos gestrichen!


Fotowettbewerb "Landschaft"

(Sabine Höfinghoff) Am 11.07.2015 trafen sich acht Fotografen/innen der SG Stern erneut, um den Teil 2 des Fotowettbewerbs zum Thema „Landschaft“ anzugehen.
Treffpunkt war am P+M Parkplatz Rauental zu sehr früher Morgenstunde um 6:00 Uhr (gähn), was sich trotz zunächst verschlafener Gesichter angesichts der angesagten 34°C als gute Entscheidung herausstellte. Von dort brach man bei herrlichem Sonnenaufgang auf ins "Dahner Felsenland" (Pfalz).
Ausgangspunkt war der Schwalbenfelsen ("Burgenblick" ) mit weitem Blick ins Tal. Von dort ging's weiter zum Römerfelsen. Der Aufstieg auf den Felsen war dank einer Treppe leicht zu bewältigen. Mühelos zu erreichen war er jedoch nur von denjenigen Kollegen, die nicht mit schwerem Gepäck bewaffnet waren. Dafür erwartete uns oben auf dem Plateau angekommen ein atemberaubendes 360° Panorama mit herrlicher Weitsicht.

Zweite Anlaufstelle war die Pfälzerwaldvereinshütte, von der aus wir eine schöne Wanderung über den Dahner Felsenpfad starteten. Allerdings mit Verzögerung, da man sich den leckeren Pfälzer Saumagen nicht entgehen lassen konnten.
Auch bei dieser Wanderung waren alle so fasziniert von den beeindruckenden Felsformationen, deren Farben und Formen, dass sich jeder der Fotografen/innen ausgiebig diesen bizarren Steingebilden widmete.
Auf der Suche nach "Landschaft" im eigentlichen Sinne wagte sich eine Fotografin sogar hoch hinaus in einen Baumwipfel….
Am Ende der Wanderung waren die Fotofreunde sich schnell einig, dass man das Thema "Landschaft" als Oberbegriff definieren müsse.

Viel zu schnell verging die Zeit. Gegen 15:00 Uhr brach die Gruppe wieder auf und genoss die Rückfahrt im klimatisierten SG Stern Bus.


Fotowettbewerb "Heimisches Tierreich"

Fotograf: Lutz Sternberg
Fotograf: Lutz Sternberg
Fotograf: Lutz Sternberg

(Michael Flügler) Am Sonntag 21. Juni haben sich wieder einige Mitglieder der Fotosparte auf den Weg nach Kappel Grafenhausen in das Naturschutzgebiet Taubergießen aufgemacht.
Nahezu pünktlich haben wir den Ausgangspunkt unserer Bootstour erreicht und konnten die bereitliegenden Boote besteigen.
Wir konnten dann fast 2 Stunden lang vom Wasser aus das ausgedehnte Naturschutzgebiet kennenlernen und haben viel über die dort vorkommenden Tiere und Pflanzen
Lernen können.
Leider haben sich nicht so viele Tiere des „heimischen Wildtierreiches“ während der Tour blicken lassen, so blieb es meist bei Kormoran, Schwan, Haubentaucher, während
vom Biber oder Eisvogel nur die Spuren zu sehen waren.
Unsere Bootsführer haben uns mit vielen interessanten Informationen zur Geschichte und Natur und Beruf des Fischers versorgen können und uns noch Tipps für unsere
nachmittags Tour mitgegeben.
Im Anschluss an die Stärkung ging es dann zu Fuß über die Orchideenwiese und die Auenwälder, leider waren die Wiesen bereits schon gemäht worden, daher konnten wir
keine einzige Orchidee finden. In den Auenwäldern sind wir dann alle den Schnacken zum Opfer gefallen, ohne den Einsatz von Mückenspray war kein weiterkommen.
Belohnt wurden wir mit phantastischen Blicken in die Auenwälder und eine Vielzahl von Libellen.
Einigermaßen trocken und mit Hunderten von Bildern und mehr oder weniger vielen Stichen haben wir dann die Rückfahrt nach Rastatt angetreten.
Zuhause angekommen wartet jetzt noch das sichten und auswählen der Bilder auf uns und natürlich noch das Bearbeiten der Bilder für den Wettbewerb!


Akt - Highkey/Lowkey

(Christian Blesinger) Am Freitag den 04. Dezember trafen sich fünf Männer und eine Frau in Karlsruhe. Ziel dieser sechs Fotobegeisterten war ein Karlsruher Fotostudio. Für die nächsten drei Stunden war die „Fotoschmiede Karlsruhe“ quasi unser zu Hause. Im Voraus hatte sich die Spartenleitung mit der Fotoschmiede zusammen Gedanken gemacht, was denn ein interessantes Thema für ein Workshop sei. Nach langem hin und her einigte man sich auf das Thema „Akt“ in Verbindung mit „low–key“ und „high–key“. Eine künstlerische Art und Weise Bilder sehr dunkel bzw. hell zu belichten. Beginn der Workshops war um 18:00 Uhr, die meisten waren allerdings schon einiges früher da, um bloß nichts zu verpassen  Im Studio angekommen, wurden wir alle vom Workshopleiter Hendrik sehr freundlich begrüßt. Direkt danach durften wir auch das Model kennen lernen. Das Berufsmodel Julia Benesch ist u.a. aus der TV-Show „Germany’s next Topmodel“ bekannt. Anschließend begann Hendrik mit dem theoretischen Teil und Julia bereitete sich währenddessen für das Shooting vor. Wir durften das Fotostudio kennen lernen, welches drei voneinander getrennte Studios enthält. Zwei dieser drei Studios nutzten wir an dem Abend. Wieder zurück im Studio 1 wurde uns erklärt, auf welche Einstellungen am Foto besonders zu achten ist. In diesem Zusammenhang wurde auch gleich auf die Studioblitze eingegangen. Wie man die Kamera einstellt sollte für die wenigsten ein Problem darstellen, die Studioblitze waren allerdings doch für Einige Neuland. Hier noch mal ein Lob an Hendrik, der es wirklich geschafft hat in sehr kurzer Zeit alles kurz und knackig zu erklären, sodass es auch alle verstanden haben! Nun kam Julia wieder zu uns hinzu, dieses mal allerdings nicht mit schicken Klamotten, sondern nur mit einem Bademantel bekleidet. Da die Zeit auf drei Stunden begrenzt war, ging es direkt mit dem Fotografieren los. Das erste Thema im Studio 1 war „low–key“. Dies bedeutet, dass eine sehr dunkle Lichtstimmung verwendet wird. Hendrik baute direkt das erste Lichtset auf, machte ein paar Probefotos und übergab dann den Auslöser für die Blitzanlage an uns Workshopteilnehmer. Keiner traute sich so recht, denn dies war für alle eine neue, unbekannte Situation. Die Dinge nahmen ihren Lauf und jeder machte schnell ein paar Fotos zum Einstieg. Gleich danach hingen die Köpfe über den Displays, um zu sehen was man da überhaupt fotografiert hatte. Sofort wurde das nächste Set aufgebaut, um ja keine Zeit zu verlieren. Wieder ein paar Testfotos von Hendrik, dann jeder Teilnehmer nach und nach. Hier hat man schon gemerkt, dass sich die Angst so langsam gelegt hat. Nach knapp zwei Stunden wechselten wir das Stockwerk. Eine Etage höher gingen wir ins Studio 3. Hier war nun das Thema „high–key“. Dies heißt, dass eine sehr helle Lichtstimmung verwendet wird. Hier arbeiteten wir mit nur einem Blitz, dieser hatte allerdings einen sehr, sehr großen Lichtformer davor. Die letzte Stunde verbrachten wir dann damit, Julia vor einer weißen Wand schön in Szene zu setzen. Julia setzte die Anweisungen perfekt um, sodass wir uns als Fotografen zu 100% auf das Fotografieren konzentrieren konnten, ohne uns noch um das Model kümmern zu müssen. Nach knapp drei Stunden beendete Hendrik den offiziellen Teil des Workshops und wir trafen uns noch zu einem kurzen Resümee. Einstimmig waren wir alle der Meinung, dass der Workshop super war und wir alle begeistert sind!! Hendrik ist ein super Workshopleiter, der alles sehr super einfach erklärt hat. Julia ist ein super Model mit sehr, sehr viel Erfahrung und hat es uns so einfach wie möglich gemacht. Vielen Dank hier noch mal an beiden!!!


Fotoworkshop DRIFT

Am 23.05.2015 machten sich sieben Fotografen auf den Weg zum Hockenheimring, schwer bewaffnet mit den größten vorhandenen Objektiven, um beim High Performance Day die spektakulärsten Drifts und qualmende Reifen auf den Speicherkarten ihrer Kameras festzuhalten.

Es gingen neben der internationalen Querfahrer-Elite auch die besten Tuner Europas an den Start. Jede Menge Qualm, Gummiduft und heulende Motorengeräusche wehten uns um die Ohren. Auch neben der Piste gab es genügend Motive die es abzulichten galt, ganz speziell die langbeinigen Models, die sich lässig an Lamborghini, Ferrari, Porsche und co. schmiegten.

Nach einem erfolgreichen Tag mit einigen tausend Aufnahmen machten wir uns dann am späten Nachmittag wieder auf den Heimweg. Unseren Fahrer mussten wir mehrfach davon abhalten, selbst einen Drift mit dem Sprinter auszuprobieren.


Schwarz-Weiß

Foto: Sonja Ehreiser

(Ehreiser) Am Samstag, den 21.02.2015 fand im Hotel Erbprinz in Ettlingen ein Schwarz-Weiß-Workshop statt. Als Dozentin konnte Fotografen-Meisterin Sabine Unterderweide aus Ettlingen gewonnen werden.
Wir tauchten ab aus der Welt der Farben in die faszinierende Welt der Schwarz-Weiß-Fotografie.

Kursinhalte waren Bildaufbau, Blickwinkel, Bildausschnitt, Format, Vorder- und Hintergrund, die Wirkung von Formen und Farben sowie Gestaltungsmittel wie Linien, Formen und Goldener Schnitt. In diesem Seminar wurde deutlich, dass eine bewusste Bildgestaltung und die Schulung der eigenen Wahrnehmung die besten Ergebnisse hervorbringt. Die besondere Wirkung der Schwarz-Weiß-Fotografie besteht im hohen Kontrast. Das Auge erfasst nur das wesentliche und wird nicht von zu viel oder gar störender Farbe abgelenkt. Formen und Strukturen werden besonders betont und hervorgehoben.

Nach dem theoretischen Teil gingen wir gemeinsam auf einen Fotospaziergang durch den Ettlinger Schlosshof und den Horbachpark. Hier konnten wir das Erlernte umsetzen und es entstanden einige spannende Bilder. Zusammen hatten wir viel Spaß daran, uns ausführlich mit unserem gemeinsamen Hobby zu beschäftigen.


Fotowettbewerb "Landschaft"

Fotograf: Lutz Sternberg
Fotograf: Simon Dundee

(Andreas Trittel) Am 08.02.2015 trafen sich die Mitglieder der SG Stern Rastatt, Sparte Foto um den ersten Teil des insgesamt drei Termine umfassenden Fotowettbewerb zum Thema „Landschaft“ zu starten.
Das erste Ziel des Tages war Kaltenbronn. Das 860m hoch gelegene Dörfchen bestach durch viel Schnee, angenehmen -2°C und einer Wolkendecke, die den 10 Fotografen ihre ganze Kreativität abverlangte. Die schneebehangene Bäume und teilweise unberührten Schneedecken boten sich jedoch als Motive geradezu an.
Ob mit Stativ, Weitwinkel, Einsteigerkamera, Profikamera oder einfach nur mit dem Smartphone, die Fotografen konnten ihrer Kreativität freien Lauf lassen.
Nachdem der Großteil der Landschaft von Kaltenbronn im „Kasten“ und die Ausrüstung sicher verstaut war, ging es weiter zur zweiten Tagesetappe, dem Kniebis. Der Ort liegt zwar nur rund 100 Meter höher, doch hier trafen die Fotografen auf eine atemberaubende Weitsicht und man glaubt es kaum, auch die Sonne zeigte sich.
Nach rund acht Stunden, ca. 9000 Schritten und etwas über 6km Fußmarsch war der Tag leider schon vorbei.
Wir sind nun alle gespannt was jeder einzelne Fotograf aus seinen Bildern macht und freuen uns auf die Abstimmung über die besten Bilder.